Chronik

Die hier stehende Chronik ist eine kurze Zusammenfassung unserer Löschzuggeschichte. Es soll einen kleinen Einblick in die Entwicklung über die Zeit geben.

Wenn ihr mehr wissen wollt könnt ihr gerne nachfragen und wir geben so gut wir können Auskunft.


15.März 1875

Gründung der Bezirksfeuerwehr Grombühl durch den Ausschuss der Freiwilligen Feurewehren Würzburg

1876

Bildung des Komitees zur Gründung einer Feuerwehr Abteilung mit starker Unterstützung durch Anwohner und Firmen für die Anschaffung der ersten Ausrüstung

1883

Gerätebestand:

  • 1 große vierrädrige Saug- und Druckspritze
  • 1 große zweirädrige Abprotz Saug- und Druckspritze
  • 2 Notpfostenwagen
  • 2 Handfahrbare eiserne Wasserfässer (je 500 Liter)
  • 1 mechanische Leiter (19 Meter Höhe)
  • 1 Steiggerätewagen mit 3 Hakenleitern
  • 2 Dachleietern nebst eisernen Dachhaken
  • 1 Rettungsschlauch von 14 Metern Länge

1888

Ergänzung der Ausrüstung durch Klappleiter und Schlauchhaspel

1890

Beschluss zur ständigen Bereitschaft für die Bezirksfeuerwehr Grombühl

1893

Anbringung von elektischen Glocken zur Alamierung der Feuerwehrleute

1896

Bewilligung zum Bau eines neuen Gerätehauses

Im Jahr darauf wurde dieses wieder abgesagt, da die Gelder für städtische Bauten benötigt wurden.

1905

30 Jähriges Jubiläum

Grombühl ist die stärkste Bezirksfeuerwehr zu diesem Zeitpunkt mit 77 aktiven Feuerwehrmännern

10. Mai 1908

Feierliche Übergabe des neuen Gerätehauses in Grombühl

Ab 1910

Umbenennung der Bezirksfeuerwehr Grombühl in 4. Kompanie

1925

50 Jähriges Jubiläum

Die 4. Kompanie ist mit 76 Mann die stärkste Abteilung der Würzburger Wehr

1929

Aufwertung des Gerätebestandes mit einem Totalfeuerlöschers

Installation von elektrischer Beleuchtung im Gerätehaus

1932

Ausstattung des Übungsplatzes am Feuerwehrhaus mit einer ortsfesten Beleuchtungsanlage mit Scheinwerfern

1938

Aufstockung des Gerätebestandes mit einer 22 Meter hohen Stahlleiter und einer Magirus Kleinmotorspritze

Änderrung des Namens von 4. Kompanie in den 4. Löschzug

16. März1945

In der Bombennacht wurde auch das Grombühler Gerätehaus ein Opfer der Flammen. Der Löschzug musste den Kampf gegen die Flammen aufgeben als sie zum Einsatz an der Frauenklinik gerufen wurden.

1947

Teilte die Feuerwehr der Stadt Würzburg mit das es dringend notwendig ist, dass das Gerätehaus, welches in der Bombennacht niederbrannte, wieder aufgebaut wird.

Wiederholte Namensänderung des 4. Löschzuges während der Mitgliederversammlung in 2. Löschzug (Grombühl)

1966

Nutzung einiger Räume eines Technischen-Überwachungs-Vereins als notdürftiges Gerätehaus

1975

100 Jähriges Jubiläum (jedoch kein Grund zum Feiern)

  • die Unterkunft musste aufgrund der Sperrung durch den TÜV verlassen werden
  • Außerbetriebnahme des Löschfahrzeuges LF8 (ersetzt durch ein 30jähriges LF16 was jedoch wegen mangelnder Unterstellmöglichkeiten bei der Berufsfeuerwehr steht)

1976

Erhalten eines Tragkraftspritzenfahrzeuges vom Löschzug Sanderau als Leihgabe

Finden eines passenden Grundstückes für ein neues Gerätehaus für die gemeinsame Nutzung mit dem Löschzug Stadtmitte

1978

Anschaffung eines LF8 mit Funk, wodurch das Tragkraftspritzenfahrzeug wieder an den Löschzug Sanderau zurückgegeben wird

7. Oktober 1979

Feierliche Übergabe des neuen Gerätehauses

1980

Anschaffung der Standarte nach Anregung durch den Mannschaftssprecher Ludwig Leidel

Am 12. Oktober 1980 fand die Standartenweihe statt.

1981

Spendensammlung zur Anschaffung eines Mannschaftstransportwagens durch Stadtrat Schürer, Zugführer Horst Ammon und Löschmeister Ludwig Leidel

15. September 1984

Der Mannschaftstransportwagen wird offiziell in Dienst genommen.

Aufgrund seiner großen Verdienste bei der Anschaffung des VW Busses wurde Stadtrat Hans-Leofried Schürer zum Ehrenmitglied ernannt.

13. November 1987

Zusammenlegung der Löschzüge Stadtmitte und Grombühl aufgrund der zurückgehenden Mitgliederzahlen.

5. Januar 1990

Alleinstellung des Löschzuges Grombühl auf Wunsch der Kameraden des Löschzuges 2.

Bei der Trennung der Löschzüge wird dem Löschzug Grombühl das LF16/TS Bund zugeteilt.

2000

125 Jähriges Jubiläum

2018

Nach fast 30 Jahren Dienstzeit entlassen wir unser LF16/TS Bund (2/48/1) in den Wohlverdienten Ruhestand.

Der Löschzug bekommt daraufhin das LF20 (2/41/1) zugeteilt.